CHRONARTA-LBS sind modular aufgebaut und behandeln zentrale Aspekte des Zeitumgangs – von Puls und Unabhängigkeit bis zur strategischen Zeitgestaltung in individuellen, kollektiven und organisationalen Kontexten.
Ein LAB setzt sich aus 1–3 Modulen à 1–2 Tagen zusammen. Angeboten werden Basic-, Advanced- und Executive-Formate. Konditionen werden individuell vereinbart.
Ein LAB von CHRONARTA beginnt mit einem imaginären runden Tisch – als einen Raum, an dem alle Beteiligten für eine begrenzte Zeit einem gemeinsamen Thema verpflichtet sind.
Zu Beginn bringt jede Person in einer kurzen, spontanen Reflexion ein, was sie in der kommenden gemeinsamen Zeit wirklich interessiert oder auch, welches Reibungspotenzial sie erwartet. Alles liegt offen. Nichts ist vorgeordnet. (vgl. Vilém Flusser - Communicology - Roundtable Discourse)
Aus diesem Material entsteht unmittelbar eine tragfähige Struktur. Interessen, Spannungen und Fragen werden miteinander verschaltet. Theorie wird sofort ausprobiert. Jede Frage wird sofort zur Übung, zur Anleitung für ein Experiment.
Einzelne treten hervor, Gruppen bilden sich, lösen sich wieder auf. Beobachtung, Intervention und kollektive Verdichtung wechseln sich ab – mit der Konzentration einer professionellen Probe.
Die Struktur des LABs folgt denselben Prinzipien, die inhaltlich verhandelt werden: Setzung, Rhythmus, Entscheidung und Verantwortung.
Ein LAB ist kein Vermittlungsformat über Zeitdesign – es ist Zeitdesign auf Vermittlungsebene.
Teilnehmende beschreiben diese Erfahrung häufig als etwas, das sie im edukativen Kontext so noch nie erlebt haben. Nicht, weil Inhalte neu wären, sondern weil sie unmittelbar am Entstehen von Wissen beteiligt sind.
Erkenntnis entsteht in dem Moment, in dem sie gebraucht wird. Diese Form kann als Instant Teaching bezeichnet werden.
Gerade deshalb kann ein LAB in unterschiedlichsten Kontexten wirken. Es schafft ein Milieu, in dem neue Formen von Denken und Zusammenarbeit entstehen.
Was während der gemeinsamen Zeit wächst, setzt sich fort – in Organisationen, Teams und individuellen Praxen – auch nachdem das Labor seine Türen geschlossen hat.
In jedem LAB übernimmt Maurice de Martin die Rolle des Gastgebers und Moderators – und zugleich die eines aufmerksamen Beobachters und Echtzeit-Feedbackgebers. Er fungiert als verlässliches Referenzsystem innerhalb eines offenen Prozesses: als Anker, wenn Dynamiken ins Stocken geraten, als Resonanzraum, wenn Entscheidungen geschärft werden müssen.
Seine Arbeitsweise verbindet schnelle Analyse, langjährige Ensembleerfahrung und hohe Impulsdichte mit Empathie und Verbindlichkeit. Setzungen erfolgen präzise und ohne zeitliches Zögern – immer mit Blick auf die Struktur des Ganzen und die Bedürfnisse der Einzelnen.
Diese Kombination aus Klarheit und Präsenz erzeugt Vertrauen. Sie schafft eine Arbeitsatmosphäre, in der Teilnehmende bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich mit ungewöhnlich hoher Intensität auf den gemeinsamen Prozess einzulassen. (vgl. Jacques Rancière - Der unwissende Lehrmeister - Fünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation)
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